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Grußwort des Chorleiters

Chorleiter Ehrenfried Schütz

 

Musik ist die einzige Sprache der Welt, die alle verstehen.

 

Dies ist ein Ausspruch des berühmten Geigers Yehudin Menuhin. Er setzte sich während des Kalten Krieges intensiv für eine Verständigung zwischen Musikern aus Ost und West ein. Während der 100 Jahre, in denen im Gesangverein Eintracht Fronrot gesungen wird, ist das auch bemerkbar geworden  Musik wird von jedermann verstanden.

 


Chorleiter Ehrenfried Schütz

 

Ergänzend möchte ich dazu bemerken, dass Musik und Gesang auch zu den unterschiedlichsten Zeiten ein Element ist, um die Menschen zu versöhnen und zu einigen.

 

In dem mittelalterlichen Augsburger Tafelkonfekt unter dem Titel "Die Macht der Musik" heißt es: Ist etwas so mächtig, die Herzen zu gewinnen, zu binden und fesseln die menschlichen Sinnen, so ist es die Musik\ wird diese gehört, bewegt sie die Höllen, den Himmel, die Erd.

 

Wenn ein Verein Rückblick auf ein Jahrhundert feiern darf, ist das auch ein Meilenstein, um auf Vergangenes, Erreichtes und viele schöne Stunden, aber auch auf schlechte Zeiten zurückzublicken. Dank gebührt denjenigen, die in schwierigen Zeiten den Verein gegründet haben. Die, auch wenn es nicht so gut ging, dafür sorgten, dass die Pflege des Gesangs in einem kleinen Ort wie Fronrot auch weiter geht.

 

Ein Jubiäum ist aber auch ein Punkt bei dem man in die Zukunft schauen sollte. In der kurzen Zeit in der ich mit den Sängern der Jubelvereins arbeiten konnte, habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Werte eines Chores, nämlich gemeinsam zur eigenen Freude und zur Freude anderer Menschen miteinander zu singen, in der Hektik und Schnelllebigkeit der modernen Zeit noch einen festen Platz hat. Es freut mich als Chorleiter, dass jung und alt in unserem Chor miteinander hervorragend harmonieren und gegenseitige Achtung herrscht und der gemeinsame Wille zum Erfolg des Singens ausgeprägt ist.

 

Ein Kultur schaffender Verein, darf aber auch nach hundert Jahren noch nicht alt und verbraucht sein. Wichtig ist es deshalb, dass die Chorliteratur sich dem Zeitgeist anpasst, ohne jedoch das schöne Liedgut der vergangenen Zeit zu vernachlässigen.

 

Ich wünsche dem Gesangverein Eintracht Fronrot zum Jubiläum alles Gute und den Sängern noch viel Freude am Singen für die nächsten Jahre.

 

Ehrenfried Schütz,
Chorleiter

 

Aktualisierung: 2012/05/20 - 10:22 / Redakteur: Marco Bereth
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