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Chronik

Übersicht

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Einleitung

Erste schriftliche Erwähnung

Die Kirche im Ort

Langes Vereinsleben

Wappen und Fahne

Einleitung

in einem Schüleraufsatz vor etwa einem halbe Jahrhundert heißt es in schwärmerischen Worten:
"Willst du dein engere Heimat kennen lernen, so steige zum Hohenberg empor... du schaust über die letzen Ausläufer der Ellwanger Berge... in diesem Teil davon, dem westlichsten, liegt deine Heimat, dein Fronrot, dein Hettensberg.... Als 100 bis 130 Meter hohe Mauer erhebt sich die Zunge der Ellwanger Berge, auf welchem deine Heimat liegt, über dem Bühlertal."

Damit sind auch die geschichtlichen Bezugspunkte genannt: Bühlertann einerseits, die Muttergemeinde, die etwa 15 Teilorte und Wohnplätze umfasst, Ellwangen andererseits mit seinem im 8. Jahrhundert gegründeten Kloster, das den umliegenden Virgundawald (Virngrund) kultivierte. Von daher dürfte auch der Name Fronrot, den man früher "Fronroth" mit "h" am Ende schrieb, sein. Nämlich vom althochdeutschen "frono"=öffentlich, herrschaftlich und "rot"=Rodung, was auf die Rodungsarbeiten im dortigen Waldgebiet durch das Kloster Ellwangen zurückzuführen ist.

Erste schriftliche Erwähnung

Zusammen mit Hettensberg und Halden wurde Fronrot erstmals 1339 im Gült- und Rechtsbuch des Klosters Ellwangen erwähnt. Zum Schutz seine Besitzungen in dieser Gegend diente die Tannenburg, die von einem Vogt und später einem Obermann verwaltet wurde.
1460 wurde das Kloster in einen weltlichen Chorherrenstift mit Fürstprobsten an der Spitze umgewandelt. Durch die Reichsdeputation 1803 wurde die Propstei aufgehoben, Ellwangen kam an Württemberg und wurde Oberamt. im Jahre 1938 wurden die Oberämter aufgelöst und Bühlertann mit Fronrot wurden dem Landkreis Schwäbisch Hall zugeordnet.
Fronrot hat schon seit langem ein eigenständiges kulturelles Leben geführt. In einem Schulbuch vor rund 150 Jahren heißt es, dass im Orte Fronroth "solang man denkt und weiß" eine Schule bestehe. 1861 wurde sie vom Hirtenhaus in das neue Schulgebäude verlegt, wo sie bis zu ihrer Auslösung 1970 verblieb.

Die Kirche im Ort

Anno 1774 erteilte das Ordinariat Würzburg die Erlaubnis zur Erbauung einer Kapelle, die aber erst 1782 errichtet und der schmerzhaften Mutter Gottes geweiht wurde. 1975 wurde sie abgerissen, nachdem ein Jahr zuvor die neue Filialkirche St. Maria errichtet worden war. Sie verbunden mit einem Gemeinschaftsraum für Bevölkerung und die Vereine.

Langes Vereinsleben

Auf ein alter von fast 100 Jahren kann der Gesangverein Eintracht Fronrot zurückblicken. Zwar gibt es über das Gründungsjahr keine schriftlichen Unterlagen, aber nach mündlicher Überlieferung dürften sich um 1905 sangesfreudige Männer zusammengetan haben, die namentlich noch bekannt sind.
Etwa zwei Jahrzehnte später gründete sich dann eine Musikkapelle, die nun auch schon auf mehr als 75 Jahre erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann.

Wappen und Fahne

Kaiser Maximilian I. verlieh dem Markt, der damals noch den Namen "Tannenberg" trug, auf Bitten des damaligen Ellwanger Fürstprobstes Albrecht Thumb von Neuburg am 8. Mai 1510 das Wappen, dessen vordere Hälfte das Familienwappen dieses Probstes und Ortsherren zeigt. Die Tanne in der hinteren Hälfte bezieht sich hingegen auf den Gemeindenamen. Das dreimal geteilte Thumbsche Wappen war im 16. Jahrhundert vorübergehend von einigen Ellwanger Pröbsten durch deren Familienwappen ersetzt worden.
In gespaltenem Schild vorne dreimal von Gold (Gelb) und Schwarz geteilt, hinten in Silber (Weiß) auf grünem Dreiberg eine grüne Tanne.

 

Die Fahne ist Schwarz-Gelb (Gold).

Aktualisierung: 2012/05/19 - 19:52 / Redakteur: Marco Bereth
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